Wendung die Sachen nehmen würden. Bis zur MitteMay’s fanden mehrere unbedeutende Gefechte Statt.Nun aber von dem Rückzüge der Oesterreicher in Kennt-nifs gesetzt, machte Marmont Anstalten zum Aufbruchenach Krain, um seine Verbindung zu bewerkstelligen.
Der Erzherzog Johann, nachdem er seine Vorwa-chen auf 20 Stunden Entfernung von sich hatte zuGrunde richten lassen, erhält zu Villach, erst den 19May, das Schreiben des Erzherzogs Karl, das ihn auf-fordert, seine Richtung auf Linz zu nehmen. So ver-spätet diese Bewegung nun auch war, so war sie den-noch nicht unausführbar. Der Prinz aber hält es fürgefährlich, sich, da Eugen ihm auf dem Fufse folgte,auf solche Weise mitten unter meine Armee zu werfen;er zieht es vor, seinen Weg nach Grätz einzuschlagen.Jeilachich’s Division, die in den Salzburger Alpen Hil-ler’s Verbindung mit dem Erzherzog Johann bewerk-stelligt hat, sich nun aber rechts und links von unsernKolonnen gedrängt sieht, erhält den Befehl, von Rot-tenmann durch das Muhr-Thal gleichfalls nach Grätzzu marschiren. Den 25 May wird sie bey St. Michaeldurch die Divisionen Serras und Durutte eingeholt.Jell achich nimmt das Gefecht zwischen der Muhr undden das Thal einzwängenden Felsen an. Er wird überdie Höhen überreicht, in der Front von der Reitereygesprengt, und von seinen 7,000 Mann bringt er kaum2,000 nach Leoben zurück.
Der Erzherzog Johann, der, statt durch Jellachich’sTruppen so, wie er hoffte, in Grätz verstärkt zu wer-den, nichts als Ausreisser daselbst ankommen sah, undohne Zweifel befürchtete, sich zuletzt zwischen meineund Eugen’s Armee eingezwängt zu sehen, schlug den26st,en den Weg nach Rormond ein, wo er, wie manbehauptet, die erste Nachricht von dem Ausgange der