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Dritter Band.
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Schlacht von Efsling erhielt. Man hat diesem Prinzendie Nichtbefolgung der Befehle seines Bruders zum Vor-wurfe gemacht; man ist sogar so weit gegangen, alledie glücklichen Wechselfälle zuberechuen, welche durchdie Ausführung des Marsches auf Linz für die österrei-chische Monarchie hätten erwachsen können. Ohne dieaugenblickliche Verlegenheit in Abrede ziehen zu wol-len , in die uns 6o>0OO Mann gut angeführter Truppenhätten versetzen können , so darf mair denn doch auchnicht vergessen, dafs durch meinen wohl angeordnetenMarsch in Staffeln einer solchen Gefahr zum Theil be-gegnet war. Bernadotte traf so eben in Linz ein; dieBayern waren als Sieger nach Innspruck eingerückt,und hielten Salzburg besetzt. 40,000 Sachsen undBayern hätten sich entweder auf der Inn- oder der Traun-Linie befunden, nachdem vorher die Brücke bey Linzabgebrochen worden wäre, um die Vereinigung Kollo-wrath’s mit dem Erzherzoge zu erschweren. Der Vice-König wäre letzterem auf dem Fufse nacljgefolgt, undhätte sich auf der einen Seite mit den Bayern, auf derandern mit mir in Verbindung gesetzt. Es ist nichtschwer einzusehen, wer dann am meisten in Verlegen-heit gewesen wäre, ich oder der Erzherzog Johann, ge-gen den ich mich nach Herstellung meiner Verbindungmit Eugen zurückgewendet haben würde,und dem ich garleicht dasselbe Loos hätte bereiten können, das Lusignan,Provera und allen den Korps, durch welche die Oesterrei-cher mich so oft umgehen lassen wollten,widerfahren war.

Wie Eugen, nach dem Abzüge seines Gegners aufKormond, keine weiteren Hindernisse auf der WienerStrafse vorfand, schob er seine Vorhut auf den BergSömmering vor, wo sie den 26 May mit den durch Da-voust von Neustadtaus abgeschickten leichten Truppenzusammenstiefs. Die beyderseitige Freude über dieses