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diesen Fehler, fällt über Mohr her und sehlägt ihn beyGrochow; hierauf scbicht er Pelletier uwd Sokolnicliimit dem Aufträge ab, sich des kaum angelegten Brü-ckenkopfs von Gohra , und der zwey Bataillons , diedenselben bauen und decken sollen , zu bemächtigen.Ferdinand trifft zu spät zu ihrer Rettung ein, und ent-schliefst sich, die Weichsel hinabzuziehen3 erbemei-stert sich des Brückenkopfs von Thorn.
ln militärischer Beziehung war diese excentrischöUnternehmung nicht zu entschuldigen ; denn wennauch Fer (li naud bis vor Danzig’s Thore gedrungenwäre, so war Oesterreich, einmal an der Donau be-siegt, nur um so gewisser verloren. Auch stand zubefürchten, dafs der Erzherzog, nachdem er sich vor-erst der pohlnischen Armee, als eines gefährlichenNachbars entledigt haben würde, sich über Posen aufDresden wende, uin sich daselbst mit der österreichi-schen Division in Sachsen zu vereinigen, und somiteinen kräftigen Kern für den Aufstand Deutschland’«zu bilden. Unter dem politischen Gesichtspunkt hin-gegen war dieser Einfall nicht zu tadeln ; denn, wäredie Auflösung der kleinen pohlnischen Armee, die Un-terwerfung des Herzogthums und die Einnahme vonThorn gelungen, so durfte man sich schmeicheln,Preufsen mit in den Krieg zu ziehen, wenn man ihmdie Rückerstattung dieser, durch den Tilsiter Friedenvon seinen Staaten losgerissenen Provinzen versprach; ‘allein die Dinge nahmen eine ganz andere Wendung.Weit entfernt, oh der Minderzahl seiner Streitkräftezu verzweifeln, ergreift Fürst Poniatowsky, im Sinnemeiner Befehle, den kühnen Enlschlufs, den FeindMeister des linken Weichsel-Ufers seyn zu lassen, undsich das rechte hinaufzuzieheu und nach Gallizien zuNapoleon'* Leben. 3,'er Band.
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