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werfen x ). Durch seine Erfolge bey Grochow und Gohraermuthigt, fällt er über Lublin und Saudomir her,wiegelt beyde Weichsel-Ufer auf, und bemächtigt sichLublin’s: General Sokolnicki nimmt Sandomir mitSturm weg, und General Pelletier ersteigt Zamosk aufLeitern. Dombrowsky wirft sich indessen mit einereinzigen Schwadron nach Posen, und wiegelt Grois-Pohlen auf, wo er seit 1794 in grofsem Einflüsse ge-standen hatte.
Der Erzherzog Ferdinand eilte nun um so schnel-ler wieder zurück, als zu derselben Zeit 30,000 Russenunter dem Fürsten Gallitzin auf Lemberg vorrückten,und Poniatowsky, der sich in seinen Eroberungen inGal-lizien festgesetzt hatte, seinen Rückzug bedrohte. Dievon Zayonschek ausgehobenen Milizen rückten den 2 Julywieder in Warschau ein. Der Erzherzog, von Zayon-schek auf seinem Rückzuge geneckt, liefs ihn an diePili^a zurückwerfen. Den i^ten traf er mit seinerReservefcArtillerie bey Sandomir ein, und als er erfuhr,dafs dieser Platz nur durch Sokolnicki’s schwache Bri-gade besetzt sey, beschlol's er, ihn während der Nachtwegzunehmeu. Die Aufsenwerke werden genommen;eine österreichische Kolonne dringt sogar in das In-nere, allein nach einer glänzenden Vertheidigung vonzehn Stunden werfen die Pohlen sie, mit einem Ver-luste von 500 Gefangenen und iooo Schlagunfähigge-wordenen, wieder heraus. Sokolnicki, dem es an Allemgebricht, zieht jedoch vor, lieber den Platz zu räumen,als seine tapfern Soldaten bey einem neuen Angriffe auf’s
1) Einige versichern, Napoleon habe den Befehl zu dieser Bewe-gung gegen Galiizien gegeben; Andere behaupten, die pohlni-schen Generale hätten sie für sich selbst ansgeführt: man isthierüber noch nicht im Klaren. Der Herausgeber.