Band 
Dritter Band.
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Niederlage , man kündigte meinen Rückzug an ;sagte schon, von welcher Art er seyn würde, man sahmein Verderben voraus. Die Tyroler, nahe daran, sichzu unterwerfen, waren auf’s Neue in vollem Aufstande.General Am Ende bemächtigte sich Dresden’s, nahm,in Verbindung mit dem Herzog von Braunschweig-Oels,seine Richtung auf Leipzig, und zwang den sächsischenHof. sich von da nach Frankfurt zu flüchten. Eine an-dere, unter dem General Radiwojewich von Eger aus-gegangene Kolonne, drang bis Bayreuth und Nürnbergvor, uud suchte überall das Land aufzuwiegeln. DieGemüther, welche durch unsere Siege bey Regensburgetwas abgekühlt waren, erhitzten sich auf’s Neue, unddie Häupter der heimlichen Verbündung benütztendie Gelegenheit, Oehl in das Feuer zu giefsen. DerWiener Hof ermangelte seiner Seits nicht, den Erfolgvon Efsling zu übertreiben , um den Königsberger Hofauf seine Seite zu ziehen. Der Kaiser schrieb selbstan den König; Herr von Stadion bediente sich des Prin-zen von Oranien als Mittelsperson, um zu betreiben,dafs Preufsen sich erkläre; der Gesandte VVesscnhergsetzte seine Unterhandlungen fort. General Steigenteschwar von Königsberg, wo er einen Operationsplan zuverabreden gehofft hatte, nach Berlin zurückgekehrt,um auf’s Neue die Weslphälinger und sogar die preus-sischen Völker zum Aufstande zu reizen. Die Furcht,eich mit Rufsland zu veruneinen , hielt Friedrich Wil-helm zurück. Seine Minister hielten jedoch denAufforderungen Oesterreieh’s Nichts weiter entgegen,als die Resorgnifs eines Separat - Friedens; frühereVorg änge mul'sten einen solchen befürchten lassen. Istman erst einmal .auf diesen Punkt gelangt, so ist mannicht mehr weil davon, sich zu erklären; es bedurftel»lo/s noch eines geringen Erfolges der Ueslerreichcr,