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Dritter Band.
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tim alle Schwierigkeiten zu heben. Die mir von Eng-land zugekommenen Nachrichten zeigten mir das nächst-bevorstehende Auslaufen einer riesenhaften Expeditionan, einer wahrhaften Armada, der, womit Philipp TIvorZeiten Grofsbrittannien bedrohte, bey weitem überle-gen. Man schlug die Truppen, die sie an Bord hatte, auf50—60,0c» Mann an, nebst xoo Feldgeschützen, undeinem ungeheuren Belagerungs-Park : die See-Truppenund die Schiffsmannschaft mitgerechuet, betrug die Ge-sammtzahl der bey dieser Ausrütsung Verwendeten mehrals 100,000 Köpfe. Es konnten diese Truppen im nörd-lichen Deutschland oder in Holland operiren, und indiesen beyden Voraussetzungen war gar nicht zu zwei-feln, dafs einige rasche Fortschritte Preufsen, das durchden Halb-Sieg von Efsling nothwendig schon ermuthigtseyn inufste, endlich völlig entschieden hätten. Eine Ar-mee von 100,oco Anglo-Preufsen, welche durch den Auf-stand und durch das preufsische und westphälische Mi-lizen-System bald auf 200,000 Schlagfähige angewachsenwäre, konnte meine Macht erschüttern, und den Dingenein ganz anderes Ansehen geben. Die Langsamkeit undder Egoismus des englischen Kabinets enthoben micheiner solchen Krise.

Die Vorgänge im mittäglichen Italien verwirrtendas Spiel noch weiter. Die Engländer und Sizilianerbedrohten Neapel mit einer grofsen zu Palermo ausge-rüsteten Expedition. Der Papst, ermuthigt durch dieWechselfälle, welche der Krieg in Spanien meinen Fein-den zu versprechen schien, hatte in seinen Anreden ansein Konsistorium verschiedene Bannflüche gegen michgeschleudert. Seit seiner Weigerung, sich der italieni-schen Ligue anzuschliessen, und seitdem er, in derenFolge, Ancona ünd Urbino verloren hatte, befand sichder heilige Stuhl gegen uns in feindlicher Stellung.,