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gleich seine Aufmerksamkeit auf einen Nebenpunkt ge-leitet. Davoust liefs die Oesterreicher auffordern, dieArbeiten am Brückenbau einzustellen, und bedrohtesie im Weigerungsfälle mit ßombardirung der Stadt.Der Kaiser Franz befand sich gerade selbst da, umdie Trümmer seiner italienischen Armee zu besichti-gen; Bianchi's Antwort war bitter, und sogleich be-gann das Feuer; unsere Hauhizen steckten gegen 60Häuser in Brand. Der Erzherzog Karl reklamirte.Ich versprach ihm, die Bombardiruug, die doch kei-nen andern Zweck hatte, als seine Aufmerksamkeit aufdiesem Punkte zu fesseln, einstellen lassen zu wollen.Zu gleicher Zeit wurde Davoust in das Vertrauen we-gen des von mir entworfenen Uebergang-Planes gezo-gen und angewiesen, sich des Brückenkopfes von Prefs-burg oder der Insel Stadtau, durch welche jener flan-kirt wird, zu bemächtigen. Es wurde diese den 3ostendurch den tapfern Obersten Decouz mit vieler Ent-schlossenheit weggenommen.
Der grofse Augenblick rückte näher; ich erwarteteblofs noch eine bedeutende Zufuhr von Artillerie undMunition, die Vermehrung unserer Brückenbau-Mittelund das Eintreffen von Marmont’s Korps, das wir ander Gränze von Bosnien verlassen haben, und das, wie-wohl ziemlich langsam, herbeyzog, um Theil an dementscheidenden Tage zu nehmen. Marmont, der inder Mitte May’s von uusern Siegen in Deutschland,und von dem Rückzuge des Erzherzog’s vor Eugen inKenntnifs gesetzt wurde, zog seine Truppeft bey Zarazusammen, und schickte sich an, an die Sau vorzu-rücken, um sich mit dem rechten Flügel der italieni-schen Armee in Verbindung zu setzen. Nach mehre-ren ziemlich lebhaften Gefechtei/ an den Ufern derLika, den 21 May, und bey Ottochatz, den 25Sten>