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wandte er sich ülier Fiume auf Laybach, wo er erstam 3 Juny eintraf. Um diese Zeit räumte ChastelerTyrol, und suchte sich im Rucken des Vice-Königs ei-nen Durchgang zu bahnen ; er bedrohte Villach undKlagenfurt, welche heyde Orte Rusca mit schwachenDetachements besetzt hielt. Chasteler wäre verlorengewesen, wenn Marmont seinen Marsch etwas beschleu-nigt hätte; es gelang ihm, sich über Volkermark undStein hinter die Drau zu ziehen. Obwohl mein Lieu-tenant grofse Schwierigkeiten zu überwinden hatte, umnach Rrain zu gelangen, und obgleich sein Marsch zwi-schen drey feindlichen Korps ziemlich gefährlich war,so wäre es doch nicht unmöglich gewesen, einige TageVorsprung zu gewinnen. Einen bedeutendem Fehlerhegieng er, indem er vom 3ten bis 16 Juny in Laybachverweilte, und Giulay’s Horden auf Marburg ziehenJiefs, wo sie seiner Verbindung aul’s Neue im Wegestanden.
Der Erzherzog Johann hatte bey seinem Abzüge ausFriaul Giulay nach Kroatien entsendet, dessen Militär-Oberhaupt (Banus) dieser war. Es zog derselbe beyAgram eine Division von j — 8,000 Mann aus dem Auf-gebote und den Landmilizen zusammen. Nachträglichhatte er den Befehl erhalten, sich näher gegen Marburgzu ziehen, um sich in der Richtung von Grälz mit demErzherzoge zu vereinigen. Er that diefs so langsam,dafs er erst den 15 Juny, nach der Niederlage des Erz-herzogs bey Raab, das 50 Stunden von Grätz entferntist, in letzter Stadt eintraf. Nun zog er die in Folgeder Operationen in diesen Provinzen zerstreuten, ver-schiedenen Detachements an sich, und da er sich hie-durch an der Spitze von 20,000 Mann befand, hoffte er,wenigstens die Verbindung Marmont’s mit uns zu ver-hindern. In dieser Absicht rückte er den 20 Juny mit