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Zach’s und Knesewicli’s Korps auf Windischfeistritzvor; allein Marmont, zu Gonowitz von dessen Annähe-rung in Kenntnifs gesetzt, und.nun eben so thätig, alser bis dabin unschlüssig und vorsichtig gewesen war,suchte durch angestrengte Märsche den 22sten bey Vol-kermark über die Drau zu kommen; es gelang ihmglücklich, und den 24sten traf er an der Kaynach beyGr ätz ein. Hier hoffte er, sich mit der Division.Brous-sier, die, wie wir gesehen haben, zur Belagerung derCitadelle von Grätz zurückgeblieben war, zu vereinigen.
Nachdem Giulay ihn solchergestalt hatte durch-schliipfen lassen, wollte er wenigstens seine Vereinigungmit Broussier dadurch hindern, dal's er ihm nach Grätzzuvorkam; er erreichte den 24sten Kahlsdorf, und schobseine Reiterey bis an die Thore von Grätz vor. Brous-sier hatte anfänglich die Belagerung des Schlosses auf-gehoben , und sich auf zwey Stunden von da auf derWiener Strafse zurückgezogen; allein auf die Nach-richt, dal's Marmont im Begriffe stand, von Lihoch aufGrätz zu dehouchiren , entschlofs er sich, wieder vor-zurücken; er vertrieb den Feind aus Kahlsdorf, undnahm seine frühere Stellung wieder ein, nachdem ersich mit Marmont verständigt hatte, dal's Grätz durchein Detachement besetzt werden, und die Vereinigungden andern Tag bey Kahlsdorf geschehen solle. Leichthätte der Feind, der/mit i8,Oco Mann vor den Thoreuder Hauptstadt Steyermark’s lagerte, diesen Plan schei-tern machen können.
Als die zwey Bataillons des 84.sten Regiments siehden 25 Juny Abends nach der getroffenen Verabredungdaselbst zu zeigen wagten, drangen sie auch gleich kühnin die ersten Häuser, wo Giulay sie unverzüglich durchbeträchtliche Streitkräfte angreifen liefs. Gezwungen,sich in einen Kirchhof der Vorstädte zu werfen, werde«Napoleon't Leben■ per Band» 15