Band 
Dritter Band.
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sie daselbst umringt, und von allen Seiten stürnjen dieOesterreicherauf sie ein 5 es entspinnt sich ein lebhaf-tes und blutiges Gefecht. Broussier, durch die Heftigkeitdes Feuers aufmerksam gemacht, schickt 3 Bataillonszu Hülfe. Diese Tapfern durchbrechen den zahlreichenFeind, der sich ihnen in den Weg stellt und bahnen sichdenWegzum Kirchhofe,wo das 84SteRegiment nahe daranist, zu unterliegen. Die To dt en,mit denen der Boden iiber-säet ist, zeugen von der Erbitterung des Angriffs und vonder heldenmiithigen Vertheidigung. Endlichergreift derFeind die Flucht, unsere Tapfern umarmen sich, und nichtdamit zufrieden, sich befreyt zu sehen, nehmen sie dieVorstadt Graben, machen 1,200 Feinde schlagunfähig,und 400 gefangen. Diese schöne Waffenthat, die gewis-sermafsen allen andern aus diesem Feldzuge voransteht,und selbst dem Feinde Bewunderung abnölhigte, sichertedie Vereinigung Marmont’s mit Broussier T ). Giulay,dem es nicht gelungen war, zwey Bataillons zu besiegen,hielt nicht für gut, sich mit drey Divisionen zu mes-sen, und zog sich auf Gnafs zurück. Marmont setzteseinen Marsch auf der Strafse nach Wien fort, und er-hielt den Befehl, am 1 Juny nach der Insel Lobau auf-zubrechen, wo grofse Ereignisse seine Anwesenheit er-heischten.

Unsere fünfwöchentliche Ruhe auf der Insel Lobauwar im eigentlichsten Sinne des Ausdrucks der Schlum-mer des Löwen ; mit stetem und ruhigem Blicke sah ichdem Treiben meiner Feinde zu, wie sie das lange Netz,in dem sie mich zu fangen hofften, um mich herum-spannten. Der Einfall des Generals Am Ende und desHerzogs von ßraunschweig nach Leipzig; der einer

1) Das S +ste Regiment erhielt bey dieser Gelegenheit eine Fahnemit der Aufschrift: Einer gegen Zehn.