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Dritter Band.
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ändern österreichischen Division in’s Bayreuthische >sogar bis Nürnberg, wodurch der Aufrühr bis nachMergentheim verbreitet wurde ; die Tyroier und Vor.arlberger, welche Bayern beunruhigten und sich heckan der Schweizer Grä'nze blicken liefsen, diefs Alleswaren zwar uulüugbare Verlegenheiten , die aber aufden ersten entscheidenden Schlag, dep wir an der Donauführten, verschwinden mul'stem Die Festigkeit undThatigkeit des Königs von Würtemberg trugen nichtwenig zur Herstellung der Ordnung in Deutschland bey;er selbst marschirte gegen die nicht sehr gefährlichenMergentheiiner Insurgenten, und Wufste mit Hülfe desGeneral’s Beaumont, der unsere Reserven und Depotszu Augsburg ol'ganisirte, die Vorarlberger im Zaume zuhalten. Von der andern Seite sollte ein von Junot inB’ranken neu organisirtes Korps, im Verständnisse mitdem Könige von Westphalen , das bereits vom Feindeüberzogene Sachsen von demselben befreyen.

Auf den Ebenen der March (dem Marchfelde) solltejedoch über den Besitz von Deutschland entschieden wer-den. Meine Armee war auf’s Neue bis auf i^o-coo Mannangewachsen ; ihr vermehrtes Artillerie-Material begriff400 Feuersehlünde. Alles zum Brückenbau Erforder-liche war in der Lobau unter Begünstigung des dortigenGehölzes und der durch die Neben-Inseln gebildetenKanäle unbemerkt gefertigt worden : ich erwartete , umzum Uebergange zu schreiten, blofs noch eine Muni-tions-Zufuhr. Sowie sie eingetroffen war, begann derUebergang den 30 Juny auf dem Punkte, auf welchemwir den 21 May über den Flufs gegangen waren. Inanderthalb Stunden ist unter dem Schutze der Artillerieeine Schiffbrücke geschlagen. Eine Brigade geht überund wirft den Feind: Alles ist in Bereitschaft, um einePfahlbrücke zu schlagen, gegen welche die Zerstörungs-