Band 
Dritter Band.
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Vorkehrungen für das Gelingen des Unternehmens tref-fen. Vor’s erste suchte ich die Aufmerksamkeit derOesterreicher auf den Punkt hinzuhalten , wo ich am21 May übergegangen war, und wo, nach den hohenWerken des Feindes zu sehliefsen, er uns auch wirklichzu erwarten schien. Am 2 July liefs Massena die Mühl-Insel durch seinen Adjutanten Pelet wegnehmen. So-gleich wurde eine zweyte Schiffbrücke, nicht weit vonder ersten, über den Do nau-Arm geschlagen; diese 70Ruthen lange Brücke stand in 2 Stunden fertig da; einesolche Geschicklichkeit und Fertigkeit hatten sich un-sere Pontonniere verschafft. Der Feind setzte hier zwaretwas mehr Widerstand, als bey der ersten, entgegen;allein Nichts vermochte den Feuer-Eifer dieser bravenLeute zu vermindern. W,ährend der Ausführung dieserD iversion erhielten Eugen, Davoust, Wrede , Berna-dotte den Befehl, sich in Eile gegen die Lobau heran-zuziehen.

Da der Zweck dieser vorläufigen Maafsregeln er-reicht war, mufste man nun auf die Entwürfe für dasHauptunternehmen selbst bedacht seyn. Ich sorgte da-für durch ein in 31 Artikel abgefafstes , kaiserliches-Dekret, — eine für Armee-Eutwürfo, die durch den ge-ringsten Zufall umgestofsen werden können, durchausneue Form, wodurch aber die Genauigkeit der für un-ser Gelingen getroffenen Anstalten am besten erwiesenist. Nach verschiedenen Bewegungen, die den Feindirre leiten sollten, und nachdem die Truppen im östli-chen Theile der Lobau beysammen waren, fieng manden 4 July Abends damit an, einige Bataillons einzu-schiffen, die sich der von Mühlleiten gegenübergelege-nen Insel bemächtigen sollten. Eine weitere Brückewurde innerhalb zwey Stunden geschlagen: in Eile zogOudinot hinüber. Mehr als ioo Positions-Geschütze,