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Dritter Band.
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längs der Front der Lobau in Batterieen vertheilt, fien-gen in demselben Augenblicke auf der ganzen Linieloszudonnern an, verbreiteten überall Schrecken , underleichterten die Operation sowohl dadurch, dafs sie dieAufmerksamkeit des Feindes theilten, als dafs sie dieübergegangenen Truppen und die Werke schützten.Die Nacht war dunkel, stürmisch; der Regen von hef-tigem Winde gepeitscht, fiel in Strömen. Das durchunsere Batterieen in der Stadt Enzersdorf entstandeneFeuer erleuchtete diese majestätische und furchtbareScene. Sowie Oudinot auf dem linken Ufer Fufs ge-fafst hatte, befehle ich, die Hauptbrücken auf der Ale-xander-Insel zu schlagen. Eine dieser Brücken sollteganz fertig aus einem Neben-Arme hervorkommen, und,an dem einen Ende an unser Ufer festgetaut, durchdie Strömung, mit dem obern Theil von selbst queerüber das Bett getrieben werden. Wenn die Idee die-ses Verfahrens nicht ganz neu war, so ist es, so vielmir bekannt ist, wenigstens das erste Mal, dafs sieausgeführt wurde. Um drey Uhr Morgens sind sechsBrücken geschlagen, und die Truppen ziehen auf al-len Punkten mit einer Ordnung darüber weg, die nurdurch ein Versehen Berthier’s bey Ausfertigung mei-ner Befehle etwas später gestört wurde. Trotz desabscheulichen Wetters wachte ich über Alles, flog von

l) Davoust warhestimmt, den rechten Flügel zu bilden, undOudinot für das Centrum. Sd war die beschlossene Schlacht-Ordnung, und Davoust gieng auf der Flofsbriicke jm Centrumüber, während Oudinot rechts davon übergieng. Diefs schadetefür den Augenblick Nichts, da Oudinot zuerst übergieng; wieman aber vorwärts marschiren mufste, entstand dadurch in Da-voust’s und Oudinot’s Kolonnen, die sich kreuzten, einige Un-ordnung. Es war diefs für einen Major-General ein grofser Ie-,gistisclier Fehler,