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einer Brücke, von einer Batterie zur andern, um Alleszu leiten, und die Operation gieng mit solch aul'ser-ordentlicher Pünktlichkeit von Statten, dafs alle Arti-kel meines Dekrets auf das Genaueste befolgt waren,gleich als ob es ein Uebungs-Manöver in vollem Frie-den gewesen wäre.
Der schönste Tag folgte auf die Schrecken einergrauenvollen Nacht, und bot uns den herrlichen An-blick einer Armee von 150,000 Mann mit 400 Kanonen,die majestätisch in den reichen Donau-Ebenen de-ployirte. Das Dorf Mühlleiten, das Schlots Sachseu-gaiig, das Dorf Wittau, der Marktflecken Enzersdorfwerden ohne viele Mühe von den kleinen, mit ihrerVertheidigung beauftragten österreichischen Abtheilun-gengesäubert. General Kleqau, Befehlshaber der feindli-chen Vorhut, hielt seine ganze Aufmerksamkeit aufAspern und Efsling gerichtet, wo die Division Legrandund später die Detachements des Generals Reynier,dem die Kommandantschaft der Insel Lobau übertra-gen ist, ihn mit einem Angriff bedrohten. Nordmannsleichte Division ist die einzige Truppe , die uns dasFeld zwischen Enzersdorf und der Donau streitig mach-te ; sie wird auf Rutzendorf zurückgetrieben, von woGeneral Oudinot sie nach einem scharfen Gefechte ver-jagt. Rienau, durch den Fall von Enzersdorf auf seinemlinken Flügel überreicht, macht Massena , den Eugenund Bernadotte unterstützen, die Verschanzungen vonEfsling und Aspern vergebens streitig; überall wirdder Feind vertrieben. Rasenberg, der Nordmanns Vor-hut an sich gezogen hat, wird etwas später durch Da-voust und Oudinot auf Glinzendorf zurückgeworfen.
Der Erzherzog hatte ohne Zweifel nicht auf eineso ungestüme und schnelle Deplovirung unserer Mas-sen gerechnet, und es war auch wirklich schwer, sie