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Dritter Band.
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Augenblick , selbst wieder die Offensive zu ergreifen:er läfst Klenau nachdrücklich angreifen, und jagt ihnbis in die Leopoldsau; er verfolgt ihn hitzig, Lasal-le’s Reiterey voran. Die Oesterreicher formiren in derEbene Carres und halten einen Augenblick an ; Lasallestürzt auf sie ein, und füllt, von einer Kugel an dieStirne getroffen; allein der Feind wird gesprengt, undbis zum Fufse des Bisamberges verfolgt.

Schon um 2 Uhr hatte der Erzherzog den Rück-zug beschlossen, und den Befehl dazu ertheilt. Weitdavon, den Erzherzog Johann auf seinem linken Flü-gel eintreffen zu sehen, erfuhr er, dafs dieser Flügeldurch Davoust und Oudinot über den Haufen geworfenwar; eine unwiderstehliche Masse sah er auf sein Cen-trum eindringen: die Schlacht war nicht mehr zu ge-winnen, und er hätte, wenn er sich länger behauptenwollte, die beyden zwischen dem Rufsbach und derDonau im Gefechte begriffenen Armeekorps verlierenkönnen; er zog es vor, sich in guter Ordnung zurück-zuziehen, und der Monarchie eine unversehrte Armeezu erhalten, die bey den wahrscheinlichen Friedens-Unterhandlungen noch von Gewicht seyn konnte. Erhatte keinen Grund, Alles auf’s Spiel zu setzen, undwie ein Verzweifelter zu handeln. Der ErzherzogJohann war in der Tliat erst um 4 Uhr Abends aufdrey oder vier Stunden vom Schlachtfelde eingetrof-fen, und konnte keinen Theil mehr am Gefechte neh-men. Die Streifer seiner Vorhut allein zeigten sicheinen Augenblick in der Richtung von Leopoldsdorf,und liefsen sich in ein Scharmützel mit den Plänklernunserer Reiterey ein. Einige derselben, die hiebeyverwundet wurden, verbreiteten einen der sonderbar-sten panischen Schrecken. Wir hatten gerade unsereBivouak’s bezogen; die meiner Garden und der Reser-