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Dritter Band.
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ven waren um Raasdorf herum, als ein allgemeinesGeschrey, vom rechten Flügel ausgehend, verkündet,der Feind habe uns umgangen und bedrohe die Brücken.In einem Augenblicke schlagen alle Bagagen, die ver-einzelten Soldaten, die Verwundeten, in Unordnung denWeg nach der Lobau ein; der Lärmen dringt immerweiter bis zur Garde, die unter’s Gewehr eilt; er ver-breitet sich sogar bis zu uusern Infanterie-Linien, so dafsdie Sieger einen Augenblick an ihrem Siege zweifeln.Bald aber erfuhr man das Nähere von dieser tollenUnbesonnenheit, die jenen höfischen Militairs, welche inder Mitte der Bagage-Parks über Armeen absjrrechen,Stoff zu einigen schlechten Witzen gab.

Der Erzherzog trat während der Nacht seinen Rück-zug an, ohne uns andere Trophäen, als ein paar tau-send Verwundete und Gefangene, und einige unbrauch-bar gewordene Kanonen zu hinterlassen. Sein Verlustbelief sich auf 25,000 Todte, und 12 dienstunfähig ge-wordene Generale. Der unsrige war ungefähr eben sogrofs. Der Umstand, dafs ich die Hälfte meiner Rei-teiey auf den rechten Flügel hatte entsenden müssen,bewirkte, dafs ich dem Feinde Abends nicht lebhaftnachrücken konnte; der Erzherzog zog sich auf derStrafse von Znai'm nach Böhmen zurück. Rosenberg,von ihm abgetrennt, schlug die nach Mähren ein. DerKaiser von Oesterreich, der sich während der Schlachtin Wölkersdorf befand, war auf die Nachricht von Ro-senberg’s Niederlage und von der Annäherung von Da-voust’s Streifern, die ihm nachsetzten, voraus nachZnai'm aufgebrochen, von wo er später nach Ungarnabreiste.

Die Armee von Italien hatte sich mit Ruhm be-deckt; ich begab mich zu ihr, und indem ich Macdo-nald, der das Andenken an den Tapfera von Hoogleede