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einer Seitenbewegung nach Olmütz unrl Prag, als letz-te Zufluchtsorte, zuriickzuführen. Bey der Lage derDinge , die durch die Schlacht von Efsling herbeyge-führt worden , wo Oesterreich einigermafsen zu Hoff-nungen durch die Offensive berechtigt war, scheintdie, ohschon gewagtere, Basis von Böhmen den augen-blicklichen politischen und militairischen Interessenangemessener gewesen zu seyn ; gieng aber die Schlachtverloren, so mufste sie für die geschlagene Armee ge-fährlich werden, und der Erzherzog durfte nicht aufeine Weise manövriren, wodurch er gegen seinen Wil-len darauf hingetrieben werden konnte.
Der Fehler,, den er dadurch begieng, dafs er seineHauptmacht auf seinen rechten Flügel an der Donauzusammenzog, und hiedurch seinen linken sprengen liefs,mufste ihn, mochte er es nun wollen oder nicht, aufBöhmen zurückführen. Es wäre ihm dann allerdingsnicht unmöglich gewesen, erst die Strafse nach Nicols-burg und dann die nach Goding zu erreichen, und sichnach Ungarn zu werfen; aber er hätte hiebey immereinen Bogen beschreiben müssen, von dessen Sehnewir Meister waren, und, selbst zugegeben, dafs ihmdiefs gelungen wäre, so hätten wir ihn in den Schluch-ten der Karpathen festgehalten, und ihn vom Herzendes Königreichs abgeschnitten. Hiedurch wäre seinVerderben wohl eben so wahrscheinlich herbeygeführtworden. Hätte der Erzherzog überlegene Streitkräftegehabt, und hätte er, indem er dabey den Rufsbachhinlänglich besetzt hielt, unsern linken Flügel überBreitenlee und Aspern überreichen können, so hätte ersehr wohl daran gethan , es zu versuchen; allein beyVoraussetzung des Gegentheils überliefs er dem Zufallezu viel; es gerieth dadurch der strategische und tak-tische Schlüssel des Schlachtfeldes, nämlich Neusiedel,