Band 
Dritter Band.
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in unsere Hände. Dieser Umstand bestimmte, sowie ichdie Stellung der feindlichen Streitkräfte erkannt hatte,alle meine Kombinationen. Man wollte meynen , ichwäre den Grundsätzen des Krieges getreuer geblieben,wenn ich meine Hauptanstrengung gegen den Punktzwischen Aderklaa und den Kufsbach, oder sogar ge-gen Baumersdorf gerichtet hätte, sowie Davoust jen-seits ,des Rufsbaches Fufs gefafst batte: es wäre diefsfreylieh eine vollkommene Wiederholung von Frie-drich’» Manöver bey I.euthen gewesen ; denn es wärehier, wie dort, auf dem wichtigsten Endpunkt der feind-lichen Stellung der Hauptangriff geschehen, den mannach und nach, und in schräger Richtung, von der gan-zen Linie hätte unterstützen lassen, ohne sich darumZu bekümmern, was allenfalls Klenau’s und Kollowrath'sKorps hätten unternehmen können. Ich hätte diefs ge-than, wenn ich freyes Feld um mich gehabt hätte; soaber, wo ich die Donau im Rücken und meine Brückenfür einen Unglücksftll zu hüten hatte, gab ich einemweniger glänzenden, aber sicherem Manöver den Vor-zug.

Da der Erzherzog gegen das Ende der Schlachtseine Streitkräfte zwischen Wölkersdorf und den Bisam-be g zurückgezogen hatte, so konnte er nach Beliebendie Strafse nach Mähren oder die nach Böhmen ein-schlagen. Zwar befand sich erstere in dem Kanonen-Bereiche von Davoust’s, Marmont’s xtnd Oudinot’sKorps, die zwischen Wagram und Bockfliefs lagerten,und schwer hätte es gehalten, die Truppen durch eineSeitenbewegung vom Bisamberge wegzuführen, ohnesich der Gefahr auszusetzen, dafs wir ihnen nach Ni-colsburg zuvorgekommen wären. Das Gros der Armeeschlug somit die Strafte nach Znaim ein: Rosenbergallein setzte seinen Piückzug auf der Brunner Strafte fort.