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Die feindlichen Nachhuten zogen am 7ten mit Ta-gesanbruch auf diesen beyden Strafsen nach. Es warmöglich, dafs die Armee, um desto schneller zu agi-len, sich vertheilt hatte; die widersprechenden Mel-dungen, die mir darüber zukamen, hielten mich inUngewifsheit. Ueberdiefs hatte ich auch allen Grund,auzunehmen, dafs der Erzherzog eher über NicolsburgUngarn zu erreichen suchen, als sich in excentrischerRichtung nach Böhmen werfen würde. Davoust erhieltden Befehl, nach Nicolsburg aufzubrechen; Marmont,durch die Bayern verstärkt, folgte anfangs auf dersel-ben Strafse, wendete 9ich aber später auf Laas; Mas-sena marschirte auf der Strafse nach Böhmen überHollabrunn. Ich begab mich mit meinen Reservenund Oudinot nach Wölkersdorf. Eugen, dessen Armeeviel gelitten hatte, war zur Beobachtung des Erzher-zog’s Johann und Ungarn’s, zur Deckung von Wien,und zur Bewachung der Brücken und der Kommuni-kationslinie bestimmt; ich verstärkte ihn durch dieSachsen, die Würtemberger und eine bayrische Di-vision. Es waren diese Vorsichtsmaal'sregeln um soweiser, als am Tage der Schlacht selbst die GeneraleChasteler und Giulay, die sich nach der Räumung Tyrolsvereinigt hatten, in Grätz und Leoben eingezogen wa-ren; sie verjagten Rusca’s kleines Korps nach Rotten-mann, während von der andern Seite der ErzherzogJohann, auf die Nachricht von der verlorenen Schlacht,wieder über die March zurückgegangen war, und sichbey Marcheck aufgestellt hatte.
Massena fuhr inzwischen fort, das Gros der feind-lichen Armee auf der Strafse von Zuaim vor sich herzu treiben; er hatte hiebey mehrere Gefechte zu be-stehen, unter andern bey Hollabrunn und Schöngraben,wo die österreichischen Truppen unter dem Fürsten