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daran gelegen, den Feind seine Uebermaeht über unsnicht erkennen zu lassen; dessenungeachtet aber mufser um Znai'm herum festgehalten werden, weil ich ihmbey dem Eintreffen von Davoust und meiner Reitereyüber Prendilz auf die Prager Strafse zuvorkommenkonnte.
Der Kaiser von Oesterreich hatte den Fürsten vonLichtenstein mit einem Waffenstillstands- Vorschlägean mich abgeschickt. Nichts war mir erwünschter,als das Gefecht unter den vorliegenden Umständen ab-brechen zu können; jeder gewonnene Augenblick brach-te mir Vortheil, und wenn der Waffenstillstand garzum Frieden führte, so war ich überglücklich. Nichtohne Mühe konnte man das Feuer einstellen, denn dieTruppen waren so erbittert, dafs von beyden SeitenParlamentair - Offiziere , die damit beauftragt waren,verwundet wurden. Die Nacht über wurde der Waf-fenstillstand debattirt: meine Generale meinten, ichhätte diesem Oesterreich, das mich in meinen Unter-nehmungen immer auf’s Neue störte, und das zuschmerzlich verwundet sey, um mir jiie vierfache De-müthigung, die ich ihm zugefügt hatte , je verzeihenzu können, den Garaus machen sollen. Die LageDeutschlands war aber zu schwankend, die Nachrich-ten aus Spanien zu beunruhigend, und die Zurüstun-gen der Engländer zu ernstlich, als dafs deren Berück-sichtigung nicht den eben so nationalen, als militai-rischen Ansichten der Tapfern, die nicht den ganzenZusammenhang meiner Angelegenheiten durchschau-ten, hätte vorangehen sollen. Ich brach die Erörte-rung mit den Worten ab: Es ist Blut genug ver-gossen; ich nehme den Waffenstillstand an.Der österreichische Unterhändler war derselbe, der denKrieg vom Jahre 1805 beendigt hatte; wir wayen bald