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eben erst Krakan’s bemächtigt hatte, und sich, indem erin derselben Richtung zu manövriren fortfuhr, an-schickte, sich mit meinem rechten Flügel in Mährenin Verbindung zu setzen, wurde durch diesen Waffen-stillstand ein Ende gesetzt. Der Erzherzog Ferdinandzog sich wieder an die Gränzen Ungarn’s. Die Russenhatten Gallizien besetzt, und dehnten sich bis an dieQuellen der Weichsel aus.
Gelegener kam der Waffenstillstand fiir das nördli-che Deutschland, wo die Oesterreicher erst kürzlicheinen Vortheil davongetragen, und die Engländer einekleine Landung gemacht hatten. Mein BfUilöi 1 Hiero-nymus hatte ein Korps von io>OCO Mann zusammenge-bracht, um in Gemeinschaft mit den wenigen unter denBefehlen des Generals Thielemann gebliebenen Sachsenden Feind aus Dresden zu verjagen. Von der andernSeite war Junot in derselben Absicht aus Franken imAnmarsch. Sie sollten ihre Verbindung im Voigtlandebewerkstelligen. Der Erzherzog hatte den GeneralKienmayer nach Sachsen aufbrechen lassen, um denDetachements, die sich ohne militärischen Zweck, undblofs in der Hoffnung, das Land zum Aufstande zu brin-gen, in jener Gegend umhertrieben, mehr Einheit inihren Operationen zu verleihen. Es hatte sich dieserGeneral bey Dresden mit der Division Am Ende unddem Herzoge von Braunschweig vereinigt; vor sichhatte er den König von VVestphalen. Auf der andernSeite sah sich Radivojewich’s österieichisches Korps, dasbis Bayreuth vorgedrungen war, auf der Strafse von Hoffdurch Junot gedrängt, dessen Streitkräfte auf g bisIO,ooo Mann angewachsen waren. Unsere beyden Korpsbatten sich ihr Rendez-vous in Hoff bestimmt. Kien-maye.r, der sich im Stande sah, ihnen zuvorkommeuZu können, nahm seine Richtung auf Plauen, um sich