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Dritter Band.
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mit Radivojewich ztt vereinigen, und während Hiero-uyinus sich Dresden zuwandte, um von dort die schöneStrafse nach dem Voigtlaude einzuschlagen, marschirteKienmayer gegen Junot an. Ihr Zusammentreffen fandden 9. July bey Gefrös Statt, und Junot wurde aufKayreuth zurückgetrieben. Wie Hieronymus gegenHoff kam, fand er Kienmayer, als Sieger, daselbst vor,und zog sich auf Schleitz zurück. Die Nachricht vomSiege von Wagram und von der Landung der Englän-der bewog ihn, sein Korps unter den Mauern von Er-furt zusammenzuziehen. Die Oesterreicher, welcheden 2tsten wieder in Dresden eingerückt waren, mach-ten Schwierigkeiten, es zu räumen, und schützten vor,der Waffenstillstand bezöge sich blol's auf die grofseArmee. Man mufste zu feindlichen Demonstrationenschreiten, um sie zur Rückkehr nach Böhmen zu be-wegen.

Durch diese Ereignisse wurde der Herzog von Braun-schweig-Oels mit seiner Legion von Abeutheurern inenglischem Solde an der Gränze von Bö'limen in eineschwierige Lage versetzt; allein als würdiger Erbe sei-nes Näinens fafste er den Entschlufs, sich mit den Eng-ländern, welche endlich an der Nordsee-Küste eineschwache Landung bewerkstelligt hatten, zu vereini-gen zu suchen. Seit drey Jahren aus jenen Gegendenverbannt, unterhielten sie dort dennoch heimliche Ver-bindungen mit den Hanse-Städten, deren ganze Existenzauf ihren See - Verhältnissen beruht. Im Besitze desFelsens von Helgoland hatten sie diese unfruchtbareInsel in eine Niederlage von Kolonial-Wäaren und Waf-fen umgewandelt. Sie war zugleich Zeughaus unclgrofser Kaufhof. Alle Küsten von Amsterdam an biszum Sund wimmelten von ihren Agenten, die das Ge-reicht von der nächstbevorstehenden Ankunft einer he-