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Dritter Band.
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läge bricht General Rewbel eiligst mit 5,000 Mann vonBremen gegen Braunschweig auf; der holländischeGeneral Gratien und derselbe Thielemann, der dreyJahre später eine so verschiedene Rolle gegen uns spie-len sollte, verfolgten den Herzog in der Richtung vonIlalberstadt. Es langt der Fürst in der ehemaligenHauptstadt der Länder seines Vaters in dem Augen-blicke an (1. August), wo Rewbel ebenfalls dort ein-ziehen will. Hier galt hein Zaudern; er-fällt überden westphälischen General her, dessen Fufsvolk dieFlucht ergreift, und sich vielleicht mit den Insurgen-ten vereinigt haben würde, wenn nicht die gläuzendeTapferkeit der westphälischen Kürassiere und desBerg’schen Regiments dem Feinde Schranken gesetzthätte. Durch diesen unerwarteten Widerstand stutziggemacht, und aufser Stande, sich einen Durchgang zuerzwingen, kehrt der Fürst, dem zvvey Pferde unterdem Leibe geteidtet worden waren, nach Braunschweigzurück, und wirft sich auf die Nachricht, dafs dieEngländer von Cuxhaven wieder abgezogen seyen, vonNeuem in’s Oldenburgische, erreicht Elsfleth, schifftsich am 7. August mit den Tapfersten, die ihm gefolgtwaren, ein, und besetzt Helgoland, von wo aus er bis18x3 stets Verbindungen unterhielt, um das nördlicheDeutschland in Gährung zu erhalten.

In Tyrol hatten die Angelegenheiten eine ernstereWendung genommen. General Buol, den Chasteler mit8—4,000 Mann daselbst hatte stehen lassen, schicktesich auf die erhaltene Mittheilung der Waffenstill-stands-Bedingungen an, solche seiner Seits zu erfüllen,und sich nach Steyermark zurückzuziehen. Auf dieKunde hievon hricht die Wuth der Tyroler von allenSeiten aus; sie drohen, sich dem Abmarsche der Oester-reicher widersetzen, und unsere Gefangene niederma-