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chen zu wollen, um alle Möglichkeit zti einem Ver-trage abzuschneiden. Die Oesterreicher sind geuöthigt,ihre Zuflucht zur List zu nehmen; um sich, nachdemsie vorher Sachsenburg an Rusca übergeben hatten,hinter die Demarkationslinie zuriickzichen zu kön-nen. Ich schickte Lefebvre auf’s Neue mit den Bayernund einigen französischen Truppen ab ; er marschirtauf Innspruck zurück; Rusca zieht sich die Drauhinauf; eine französisch-italienische Division rückt ander Etsch vor. Die Tyroler, weit entfernt, sich zuunterwerfen, scheinen seit dem Abzüge der Oesterrei*eher noch gröfsere Thatliraft zu gewinnen. Lefebvre,dessen Vorhut bey Steinach geschlagen wird, 1-,'fst sicham ir. August in ein entscheidendes Gefecht ein, undist genölhigt, sich nach Bayern zurückzuziehen. Ruscaerreicht nur mit Mühe Kärnthen wieder, wohin ihmdie Tyroler sogar zu folgen wagten: die aus Italienvorgerückte Division wird bis vor die Thore von Ve-rona zurückgetrieben, wo Alles in Schrecken geräth.
Damals war ich aufser Stande, hinreichende Streit-kräfte zur Unterwerfung diese's Landes zu entsenden;denn, ungeachtet des Waffenstillstandes, war der Friedenoch sehr zweifelhaft, und weit davon, meine Armeeschwächen zu dürfen, mufste ich mich mehr, als je, aufAlles gefafst halten. Ich trug Rusca auf, mit den In-surgenten zu unterhandeln, und sie zu vermögen, dafssie Abgeordnete wählten, die sich über das Schicksalihres Landes mit mir verständigten. Sein Antrag giengdahin, ihnen, ini Falle sie die Herrschaft Bayern’snicht haben wollten, die Vereinigung mit dem König-reiche Italien anzutragen; sogar die Hoffnung zu ei-ner völligen Unabhängigkeit durfte er ihnen aus derFerne zeigen. Sie verwarfen Alles.
Erst den 7 . August wurden die Unterhandlungen