Band 
Dritter Band.
Seite
260
JPEG-Download
 

s6o

Krieg voraussehend, der uns mit Spanien und Oester,reich zumal bevorstand, and der uns nüthigen würde,alle unsere Streitkräfte an den Tajo und an die Do-nau zu ziehen, machte das Londuer Kabinet zwarungeheure Zurüstungen, um hieraus Nutzen zu ziehenjallein alle seine Absichten hiebey giengen auf Unter,rtehmungen für sein Privat - Interesse aus. Hätte esnicht gar so Vieles auf einmal unternehmen wollen,so hätte es uns harte Streiche versetzen können \ al-lein es glauble, dadurch, dafs es überall auf fremdemBoden als Hülfsmacht gegen uns auftrat, unsere Ver-legenheit durch Vermehrung seiner Expeditionen zuvergröfsern. Die Gefahr, durch die sich England seitdem Tilsiter Bündnisse bedroht sah, hatte es noth-vvendig bestimmen müssen, allen seinen Hilfsmittelnöufzubieten und seine Truppen auf alle denkbare Weisezu vermehren. Es konnte sonach über ungefähr ioo,ocoMann im Auslande verfügen. Eine Milliarde wurde ver-wendet, um sie so inStand zu setzen, dafs sie mit Un-geheuern Vorräthen au Artillerie, Waffen und Schiefs-bedarf überall landen konnten. An Gold und Eisenfehlte es ihm nicht, und die Fortschritte in den me-chanischen Künsten, welche an die Stelle der Men-schen-Arme traten, hatten England in eine ungeheureWerkstätte umgeschaffen. Solche Streitkräfte, gut ver-wendet , und von der Hälfte der bewaffneten Volks-menge Spanien’s, Portugals, Holland’s und Nord-Deutschlands unterstützt, hätten eine gewaltige Diver-sion bewirkt.

Unsere und unserer Verbündeten Kolonien warenvon solcher Beschaffenheit, dafs sie England’s Hab-sucht nicht wohl rege machen konnten. Es durfteYveder mehr auf Cuba, noch auf das spanische Amerika,da nun beyde seine Alliirten waren, Absichten habem