z 6 g
stimmen, und dieser Umstand, in Verbindung mit demvom Kaiser Alexander gemachten Schritte trug nichtwenig dazu bey, mir einen Abschlufs wünschenswert!*zu machen. Bald wurde ich durch den gedoppeltenRückzug von Talavera und von Vliefsingen aus dieserbangen Verlegenheit gezogen.
Das Ministerium, welches diese Unternehmungengeleitet hatte, konnte der in England so viel verlan-genden öffentlichen Meinung nicht Genüge leisten;auch war es wirklich unter sich zu uneinig, um sicherhalten zu können. Canning und Castlereagh warfensich wechselseitig die aus dieser Expedition erwach-senen Nachtheile vor; ihre Nebenbuhlerschaft sprachsich sogar durch einen Zweykampf aus, der seine Auf-lösung noch mehr beschleunigen mufste.
Am 22 September loste der Marquis Wellesley,Wellington^ Bruder, Canning im Departement derauswärtigen Angelegenheiten ab ; Lord Liverpool kambeym Kriegswesen an Castlereagh’s Stelle, Lord Cha-tam mufste das Departement der Artillerie an LordMulgrave abtreten, dessen Stelle bey der Admiralitätder Herzog von York erhielt; Perceval wurde LordOberschatzmeister und Kanzler der Schatzkammer.
Während meine Unterhändler sich um die Oester-reich abzunehmende Beute herumstritten, setzte ichmeine gewöhnlichen Arbeiten zu Schönbrunn fort. Spa-nien, Belgien, Frankreich, die Kolonien waren zumalGegenstände meiner Sorgsamkeit: von diesen Beschäf-tigungen erholte ich mich durch tägliche Paraden in*Schlofshofe , oder durch kleine , von meiner Garde inden Ebenen von Penzing ausgeführte Kriegs-Manöver.Diese Art von Erholung wäre mir beynahe sehr theuerzu stehen gekommen; einer dieser fanatischen Teuto-nen, den die scholastische, auf den Universitäten herr-