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Dritter Band.
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rufen * insgeheim Entschädigung für Gallizien ver-sprechen sollen. Man wird zwar sagen, es wäre diefsetwas barsch aus dem Tilsiter Bünduifs getreten ge-wesen, um ein anderes, nicht so vortheilhaftes, einzu-gehen. Diels ist ein Irrthum. Ich konnte ohne alleFelonie in den Gränzen des Tilsiter Bündnisses mitRufsland, und in denen des Bündnisses vom Jahre 1756mit Oesterreich zugleich verbleiben. Hiezu bedurftees Nichts Weiler, als der! Plan aufzugeben, aus demHerzogthume Warschau ein Königreich Pohlen zu ma-chen. Aulserdem aber hätte die, secbsIMonat.e später, er-folgte Heyrath das Tilsiter Bünduifs abgebrochen, wennes auch durch die Abtretung Gallizien’s an das Herzog-thum Warschau nicht schon früher gestört worden wäre.

Durch die geheimen Artikel des Tilsiter Friedenswar wirklich jede Vergröfserung des Herzogthum’sWarschau untersagt worden; ihm nun einen Zuwachsvon zwey Millionen Einwohnern geben, lnefs den Ver-trag in seinem für Rufsland wesentlichsten Punkte ver-letzen ; es wurde letzterem dadurch mein Vorhaben an-gedeutet, nicht liiebey stehen bleiben, sondern dieWiedergeburt Pohlen’s beabsichtigen zu wollen. Ver-geblich hoffte ich die Pille dadurch zu vergolden, daf'sich den Landstrich von Tarnopol an Rufsland abliefs,und die Versicherung ertheilte, Pohlen solle nicht her-gestellt werden; man traute diesen Versprechungennicht. Auch liefs Kaiser Alexander, als ihm der Wie-ner Vertrag zukam, Caulaincourt zu sich rufen. Ererklärte ihm unumwunden, er sehe wohl, wo ichhinaus wolle; er werde nicht der Angreifer seyn, sichaber auf Alles, was da kommen könne, gefafst machen,und für den Fall, dai's er angegriffen würde, eine guteVertheidigung vorbereiten. Ich könnte zu meinerRechtfertigung aniühren, dafs das Benehmen der Rus-