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teu Augenblicke an seiner Ratilicirung zweifelte. Sta-dion, Metternich waren, der eine so sehr, wie derandere, gegen denselben, so dafs ich, selbst nachdemich ihn ratificirt hatte, alle Vorkehrungen treffen mufs-te, einen neuen Feldzug zu bestehen.
Sowie die Ratificirung von Seiten Oesterreich’s mirzukam (22 Okt.), reiste ich von Paris nach München ab,nachdem ich vorher den Befehl zur Schleifung derFestungswerke von Brünn, Raab, Grätz, Wien undSpitz ausgefertigt hatte. Zweymal war mir die Ge-legenheit geworden, die Schwierigkeiten, welche Wienals Festung und als Hauptstadt bey einer guten Ver-theidigung uns hätte in den Weg legen können, und diegrofsen Vortheile, die es mir gewährte, kennen zu ler-nen. Bey dem neuen Systeme, in welches Oesterreichdurch den Friedensvertrag gerathen mufste, konnte esnicht con amore, sondern nur aus Furcht auf mei-ner Seite seyn; ich hatte alle Basteyen der Hauptstadtwährend des Waffenstillstandes unterminiren lassen;ich gab Befehl zu deren Sprengung. Wien’s Einwoh-ner wurden durch diese Maafsregel in die düstersteNiedergeschlagenheit versetzt. Jene Basteyeu gewähr-ten herrliche Spaziergänge; sie waren vor ZeitenWien’s Retterinnen gewesen. Vergnügen und EhrgefiihVtrafen zusammen, deren Verlust um so schmerzlicher,um so demüthigender zu machen. Es war diese Schlei-fung dem Wiener Stolze fühlbarer, als der Verlustvon zwey Provinzen , und sie machte mir in Oester-reich eben so viele Feinde, als zwey unglücklicheFeldzüge. Unter der Voraussetzung eines wahrschein-lichen Bündnisses war diese Maafsregel eben so we-nig politisch, als nützlich; denn zu zwey verschie-denen Malen hatte Wien mir gröfsern Vortheil, alsden Oesterreiehern verschafft, seihst da, wo die Mo-