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Zusammenrottungen. Alle klagen die Anführer, wel-che die Franzosen einriicken uni Chavcs wegnehmenliefsen, der Verrätherey an; ein Haufe wiithenderBauern fallt über den General Freyre her, und machtihn nebst seinem Adjutanten, dem Genie-Comman-danten und sogar den Corregidor von Braga nieder,welchen letztem man der Lauheit und des Einverständ-nisses mit uns beschuldigt. Der Oberbefehl über dieseMenge wird einem hannü verischen Obersten übertragen,der über diese Volks-Aufwallung selbst in Bestürzung ge-rä'tli und dem zur Bezeugung seiner Unterwürfigkeit keinanderes Mittel bleibt, als eine Schlacht, die unter grof-sem Gesrhrey von diesen Schwärmern verlangt wird,anzunehmen. Er erwartet Soult auf den Höhen vonLanhozo und Carvalho d’Este, vorwärts von Braga,wo er am 20 März angegriffen, über den Haufen ge-worfen und vö lüg-aufgelöst wird. Unsere Truppenwaren grofsmiithig genug, um, nachdem sie vorhermehrere der Unsrigen auf eine empörende Art ver-stümmelt gefunden hatten , dennoch Gefangene zu ma-chen. Alle Einwohner der niedlichen Stadt Braga,25 O® an der Zahl, hatten die Flucht, ergriffen.
Die Armee rückte den 26 bis Oporto vor. Diesegrofse und reiche Stadt war der Sammelplatz der In-surgenten geworden : bev 150 003 derselben hatten sichdaselbst unter dem Befehle des Bisehoffs, der zweyGenerale zu Unterbefehlshabern hatte, zusammenge-zogen. Die Umgegend der Stadt besteht aus einerMenge kleiner Berge , die einen angenehmen Anblickgewahren. Diese Anhöhen waren unter der Leitungenglischer und portugiesischer Ingenieurs mit Schan-zen überdeckt worden, und 200 Kanonen standen auf denWollen derselben. Weiter ziehen, und eine solche Stadthinter sich lassen, wäre nur dann thunlich gewe-