sen, wenn man vorher sich mit Victor verständigt hätte,um an einem bestimmten Tage gemeinschaftlich gegendie reguläre anglo-portugiesische Armee im Tajo-Thalezu agiren. Da aber Nichts dergleichen verabredetwar, sah Soult wohl ein, dafs ihm nichts Anderesübrig blieb, als sich Oporto’s zu hemeistern, unddessen Angriff mit aller Macht rasch vorzunehmen.
Die Milizen und Insurgenten waren so sehr er-bittert, dafs sie noch einen ihrer Anführer zusam-men gehauen hatten, und dafs die portugiesischen Gene-rale, um einen Parlamentär annehmen zu können, zurList ihre Zuflucht nehmen mufsten. Sötllt ermahntesie, die Stadt vor allen den von einem Sturme unzer-trennlichen Schrecknissen zu retten ; allein währendman parlamentirte, wurde General Foy durch eine un-würdige Kriegslist vor seiner Division weggefangen.Man mufste ihn in’s Gefängnifs werfen, um ihn derWuth des Pöbels zu entziehen, von dem er trotz sei-nem Sicherheits-Geleite schon die grausamste Behand-lung erlitten hatte.
Durch die Zurückweisung seiner Vorschläge über-zeugt, dafs Gewalt allein hier entscheiden könne, ord-nete der Marschall den Sturm auf den 29 März an.Drey Kolonnen nehmen die Schanzen des Centrumsund der beyden Flügel; eine vierte hält die aus derStadt ausgefallenen Portugiesen im Zaum. Man schiefstaus den Häusern und den die Strafsen durchsclmeiden-deu Traversen: unsre Truppen besiegen alle Hinder-nisse , und dringen bis zu der prächtigen. Schiffbrückevor, auf welche sieh die Armee des Erzbischoffes imbunten Gewirre mit den Einwohnern zustürzt. Eineinziger Ponton bricht, unter der Last der Flüchtlinge;man stellt ihn her, unsre Trnnnen werfen sich aufdie jenseitigen Batterien, nehmen das Kloster de