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Serra, und der versprengte Feind flieht bis Coi'mbra.
Man hat viel greisere Theilnahme an dem Schick-sale der fanatischen Einwohner, die aus ihren Fenstern«ncl von ihren Dächern herab unsre Truppen niedcr-scliossen , als an dem unserer tapfern Soldaten bewie-sen, die erholst nur zu gerechieu Repressalien schrit-ten. Auf ein sechsstündiges Blutbad iolgte ein Augen-blick Plünderung, die nur zu gewöhnlich der Preisfür die Besiegung solchen Widerstandes ist j jedochzeigten unsre Soldaten, weit entfernt, das, was ihnendas Kriegsrecht gestattete, zu überschreiten, nochgrofse Müfsigung.
Diese WalFenthat, eine der schönsten aus diesemKriege, trug uns unermefsliche Beute, 197 Feuer-schlunde und einen grofsen Vorrath an Schiefsbedarfein. Es wurden blofs 300Gefangene gemacht.
In jedem andern Lande würde ein zweyter, ähnli-cher Sieg über das Loos von Lissabon und Portugalentschieden haben ; hier hatte ein errungener Vortheilkeine weitere Folge, als dafs man sich einen neuen erkäm-pfen mufste. Eine nicht zu hebende Verlegenheit umLebensmittel rifs bald unter den Siegern ein, die mit-ten im schönsten Lande Europa’s ganz nahe am Hun-gersterben waren.
Soult wendete Alles an, um die Ordnung herzu-stellen , und eine neue Verwaltung zu organisiren;wie aber war Etwas in einem Lande zu hoffen, dasallen Greueln der Anarchie preisgegeben war, undwo ein portugiesischer General nach eigenem Gutdün-ken einen Corregidor niedermachen liefs, weil dieserdem Marschall seine Unterwürfigkeit bezeugt hatte?
Soult’s erste Sorge ging dahin , Valenza zu unter-werfen, und Tuy zu entetzen, wo der tapfere Gene-ral Lamartiniere mit allem Material von des Abbe Gon-