gewandt. Schon erschien Silveyra wieder in seinemRüchen, nahm Chaves, und sammelte am Tamegodrohende Streitkräfte. General Boutheilo nahm Bragawieder, und machte das ganze Land zwischen demMinho und Duero unsicher. Aehnlich den durch einhoclihordiges Schiff gelurchten Meereswellen, die sichhinter ihm gleich wieder schliefsen, drängten sich dieInsurgenten um unsre Truppen , und beschränkten dieArmee auf den Raum , auf dem sie gerade lagerte.
Die Parthey, welche sich an uns anzuschliefsenund sogar gewagt hatte, einen Wunsch zu meinenGunsten gegen das Haus Brnganza auszusprechen, wardie aufgeklärtere, aber die weniger zahlreiche. Sil-veyra’s Erscheinen am Tamego und vor Chaves konntenicht verfehlen , die Aufruhrs-Fackel in dem von unsbesetzten Lande aufs Neue anzuzünden. Alles wardaran gelegen, sich seiner zu entledigen, wenn mandem Pacifications - Werke Dauer verschaffen wollte.Die Generale Delaborde und Loison erhielten den Auf-trag, ihn bey Amarante, wo er i2,OCoMann beysammenhatte, anzugreifen. Die steinerne Brücke war ver-schanzt, und das auf furchtbaren Höhen aufgestellteKorps machte den Uebergang streitig , der wegen derdie Ufer begrenzenden steilen Felsen sonst nirgendsausführbar war. Einige schlecht geleitete Versuche,die Brücke wegzunehmen, konnten nicht gelingen;Loison verlor eine kostbare Zeit, bis es ihm am 2May gelang, die V erschanzungen in die Luft zu spren-gen, und den Feind über den Haufen zu werfen.
Ausser allem Zweifel ist es, dafs die Anglo-Portu-giesen diese zwölf Tage Verzögerung zur Vollendungihrer Organisirung benutzten ; allein man irrt sich,wenn man glaubt, dafs dieser Umstand der Expeditionden Ausschlag gegeben habe. Craddock und Beresford