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Dritter Band.
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hatten Soult 30,000 Mann guter Truppen entgegenzu-stellen, während dieser, in die Nothwendigkeit ver-setzt, Oporto behaupten zu müssen , nur mit j 8 ,O 0 OFranzosen vor Coimbra hatte erscheinen können.

Bald aber machten noch ernstlichere Hindernissealle meine Hoffnungen zunichte. England, weit ent-fernt, sich durch den schlechten Erfolg von Moore’sExpedition entmutliigen zu lassen, erkannte die Noth-wendigkeit, die Halbinsel unterstützen und Portugalentsetzen zu müssen, nur um so lebhafter. Aufge-muntert durch das Ergebnils der mehr als energi-schen Malsregeln, die der Prinz Regent auf seine Ver-anlassung getroffen hatte, heschlofs es, dieselben ausallen Kräften zu unterstützen. Alles, was durch ver-vollkommnete mechanische Künste nur immer geleistetwerden konnte, um die Fertigung von Waffen und vonSchiefsbedarf zu beschleunigen, wurde in’s Werk ge-setzt. England glich der Werkstätte Vulkan’s, welcheEuropa mit Kriegs-Donnerkeilen überfüllte. Aber auchin diesen Unterstützungen genügte es dem Kabinet vonSt. James nicht • denselben Wellington, der bey Vi_miera über Junot gesiegt hatte, und dessen Talenteund noch mehr dessen Glück diesem Kriege eine trau-rige Wendung geben sollten, schickte es nach Lissa-bon ab.

Wellington, der mit einer Verstärkung von eng-lischen Truppen den 26 April zu Lissabon landete,traf seiner Seits alle Vorkehrungen, um über seinenGegner herzufallen, und benutzte alle ihm von demLande gebotenen Vortheile, um demselben den Rückzugabzuschneiden. Er zog 20,000 Ehgländer zu Coimbrazusammen, er rückte an die Vouga vor, um Soult vorOporto hinzuhalten, während Beresford an der Spitzeder portugiesischen Armee bey Lamego über den Duero