Band 
Dritter Band.
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Unthä'tigkeit, oder auch zwangen wir sie, eine Front-Ver-änderung auszuführen, und sich, den Fiufs im Rücken,zu schlagen. Im Fall eines Rückzuges basirten wiruns auf Avila und Escurial, wodurch unsere Verbin-dung mit Soult um so sicherer wurde. Statt dessenstellte der König seine Reserven auf dem linken Flü-gel neben Sebastiani auf, und liefs durch Divisionenin Staffeln, die vereinzelt und ohne Unterstützung an-langten, die Höhe angreifen , auf welcher Wellingtonseine besten Truppen und zahlreiches Geschütz auf-gestellt hatte. In Folge dieser Dispositionen griffSebastiani auf unserm linken Flügel den Punktder feindlichen Linie an, wo Wellington^ Trup-pen mit denen Cuesta’s zusammenstiefsen; seinAngriff geschah demnach auf den linken Flügel derSpanier und den rechten der Anglo-Portugiesen. Vic-tor behielt sich die Aufgabe vor , die vortheilhaften,durch den äussersten linken Flügel der Verbündetenbesetzten Höhen wegzunehmen. Die feindliche Armeewar 60,000 Mann stark , die unsrige nur 40,000.

Wellington’s Gefechts-System ist die defensiveOffensive: er erwartet seinen Gegner auf einemwohl erkundeten Roden , ermüdet die Angreifendendurch seine Artillerie und ein mörderisches Kleinge-wehrfeuer; dann, wenn sie nahe daran sind, ihn zuerreichen, weicht er diesem furchtbaren Augenblickedadurch aus, dafs er sich selbst mit seiner Gesammt-Macht auf sie stürzt. Dieses System ist eben so gut,wie jedes andere; es hängt von den Oertlichkeiten, denTruppen und dem Charakter des Gegner’s ab. Auchich habe defensiv-offensive Schlachten, bey Rivoli undbey Austerlitz, anzunehmen verstanden. Bey Tala-vera war dieses System das vorzuziehende, weil die In-fanterie des isten Korps nach und nach, eine Division