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so konnte sie es blofs vermittelst des angeführten Ma-niiver’s seyn, und durchaus auf keine andere Weise.Während dieses hier vorgieng, marsehirte Soult in derRichtung von Plasencia vorwärts. Erst am 27 Julywar ihm der Befehl zu dieser Bewegung zugekommen;die Truppen, die er an sich ziehen sollte, hielten dieGegend bis an den Duero besetzt, und besonders das5te Korps hatte viel Weg’s zurückzulegen, um zu rech-ter Zeit einzutreffen. Soult begnügte sich, ein fliegen-des Korps zur Maskirung von Civdad Rodrigo stehenzu lassen, und ohne sich an Beresford’s und del Par-quo’s Zusammenziehungen von Truppen zu kehren,machte er sich-auf den Weg nach Plasencia, wo seineKolonnen vom isten auf den 4ten August nach derReihe eintrafen.
Wellington erhielt am 1. August Nachricht vonSoult’s Marsch; schlecht unterrichtet von dessen Stärke,und in der Voraussetzung, er habe nur 12—15,000Mann bey sich, rückte er ihm anfänglich entgegen,während Cuesta mit 25,000* Mann Victor gegenüberstehen bleiben, und 5,000 in Talavera aufeinauderge-liäufte Verwundete weiter bringen lassen sollte.
Diese falsche Bewegung und unvorsichtige Tren-nung brachte die Verbündeten nahe an ihr Verderben.Eigentlich gab es hier nur zwey Wege, entweder, sichmit der ganzen Armee Soult entgegenzuwerfen undihn anzugreifen, oder sich eiligst über Almaraz hin-ter den Tajo zu rückzuziehen: in einem, wie in demandern Falle mufste die Armee ganz und ungetrenntauf Casa-Tejada vorrücken, um über den Punkt, wodie Strafse von Plasencia in die grofse Heerstrafse vonBadajoz einläuft, hinauszukommen. Durch eine Mel-dung Cuesta’s von Soult’s wahrer Stärke, und von derGefahr, welcher die Verbündeten durch ihre Trennung