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Dritter Band.
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ausgesetzt seyn würden, am 3ten zu Naval-Moral inKenntnifs gesetzt, wagte Wellington sich auf der Strafsevon Almaraz allein nicht weiter vor, und wendete sichvon Naval-Moral auf Arzobispo, statt dafs er, um sei-nen Rückzug auf der Strafse nach Portugal ganz sicherzu stellen, bis Casa-Tejada hätte Vorgehen sollen. Am4 August hätte er in diesem Dorfe, vor dem sich Soulterst einen Tag später zeigte, einlreffen können.

Der Gedanke, sich nach Arzobispo zu wenden, wargut unter der Voraussetzung, dafs Cuesta Talaveranoch inne hätte; allein dieser, in der Ueberzeugung ,dafs der englische General seinen Rückzug auf Alma-raz beschleunigen würde, mufste einsehen, wie ge-fährlich sein längeres Verbleiben zwischen Soult undVictor für ihn seyn konnte, und entschlofs sich, aufOropesa zurüchzugehen , und somit Wellington zufolgen. Ans diesem widrigen Umstande konnte der ver-bündeten Armee ein Todesstreich erwachsen, wenn Vic-tor sich schnell auf Arzobispo bewegte; zum Unglückgeschah diefs aber nicht; der Marschall, der zu spätvon diesen Vorgängen Kunde erhielt und sich glück-lich schätzte, nach Joseph’s Abmarsche nicht selbsthinter dem Albercho angegriffen zu werden, wagte esnicht, einen der Zahl nach überlegenen Feind zu drän-gen.

Der englischen Armee wäre ihre grofse Unschlüs-sigkeit beynahe theuer zu stehen gekommen; ihre Bun-desgenossen, schon früher mit dem Gefechte von Tor-rijos unzufrieden, werfen ihr vor, sie würden von ihrim Stiche gelassen, gehen eiligst über die Brücke vonArzobispo zurück, und somit sieht sich nun die ver-bündete Armee, (den 5ten) mit dem Rücken an denunwegsamen Berg Guadalupe gelehnt. Sie wäre ver-loren gewesen, hätte nicht Wellington eiligst ein De-