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Dritter Band.
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Mit diesem Ereignisse beschlofs der Feldzug von18095 grofse Vortheiie waren in demselben errungen,und viele Fehler begangen worden. Der schwerstedarunter war ohne Widerrede der, einem Könige ohneThatkral't und ohne militairisehe Kenntnisse den Ober-befehl gelassen zu haben. Unsere Streitkräftc hättenin drey von einander unabhängige Armeen und eineReserve, zur Besetzung der Länder in unserem Rückendienend, vertheilt werden müssen. Der König hättedie Vereinigung yon zwey solchen Armeen für den Fallverordnen können, wo es passend gewesen wäre, sichmit voller Macht auf die Engländer zu werfen , oderfür den, wo eine oder die andere der Armeen einenso bedeutenden Verlust erlitten haben würde, um eineConcentrirung nöthig zu machen. Es hätte defshalbmein geschicktester Marschall dem Könige als Major-General beygegeben werden müssen, um in einem sol-chen Falle diese Masse zum Siege zu führen. Unterallen andern Umständen hätte man diese Armeen inden ihnen -angewiesenen Operationsbezirken für sichagiren lassen.

Indem man aber acht bis zehn isolirte Korps bey«behielt, so konnten diese vermöge der Eifersucht ihrerBefehlshaber auf einander sich gegenseitig nur schwa-che Unterstützung verleihen. Ney stand sechs Monateganz müssig in Galicien, ohne sich weder mit Madrid,noch Bayonne in Verbindung setzen zu können, weil erweder zu Valladolid, noch iu Leon, noch in Asturienetwas zu befehlen hatte, und er sich mit den dortigenBefehlshabern nicht verständigen konnte. Man hättealle Truppen zwischen Burgos und dem Ocean untereinen einzigen Oberbefehlshaber stellen sollen. Ebenso mufste auch im Osten nur eine Armee seyn, und