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Dritter Band.
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kann den Erfolg gegen eine Armee herbeyführen, diezur Hälfte aus einer das Land nach allen Richtungendurchstreifenden Reiterey bestellt, und deren Fufsvolk,in grofse Festplätze vertheilt, sich, in Gemeinschaftmit den Einwohnern, mit dem Muth der Verzweiflungvertheidigt. Auch der gelehrteste Marsch führt hiergewöhnlich zu keinem Ergebnifs. Bald in furchtba-rer und drohender Stellung, bald wieder aufgelöst undgleichsam vernichtet, verschwinden die türkischen Ar-meen aus dem Felde und überschwemmen gleich dar-auf wieder das ganze Land, sollten sie auch jeden Tagneue Unfälle erfahren. Diese im freyen Felde so wenigzu fürchtenden Trujjpen sind hinter ihren Wällen, diesie nun auf’s hartnäckigste behaupten , um so furcht-barer; und nach gewonnenen Schlachten, die man oftnur dem festen Benehmen einer tapfern Infanterie ge-gen die lärmenden Angriffe der türkischen Reiterey zuverdanken hat, mufs man, will man nur einen Schrittvorrücken , immer wieder zu Belagerungen schreiten.

Die Schwierigkeit', über den Balkan, über dieDonau, die hier so breit als ein Meeres-Arm ist, zugelangen, die Gestalt der Gränze, die von der einenSeite durch Siebenbürgen eingeengt ist, sich aber baldan Dalmatien und Montenegro ausbreitet, und endlichdie türkischen Sitten und Mangel an Lebensmitteln,eröffnen den Kombinationen ein Feld, wie kein an-derer Krieg es bietet. Der Krieg in Spanien alleinhat einige Aehnlichkeit mit diesem, wenn man die un-geheuren Reiter-Schwärme, die bey den Spaniern feh-len, nicht in Betracht zieht. Diesen Unterschied aus-genommen, gleicht sich der Krieg in den beyden Län-dern so ziemlich: überall stöfst man auf Feinde.

Die Stürme auf Ismail und Oczakoff waren denRussen so sehr geglückt, dafs das Sturm-System bey