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Dritter Band.
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sition und eine schimpfliche Heyrath entehrt. ZweyMillionen Franzosen, der ganzen männlichen Generation,mul'ste an der Erhaltung des Kaiserreiches gelegenseyn: nicht als ob die Prinzen aus dem Hause Bour-bon nicht gut und väterlich gesinnt gewesen wären,sondern weil sie in Begleitung einer feindseligen undnach Macht, wie nach Heichthum gleich lüsternenParthey hätten zuriiekkehren müssen. Wenn aber nachmeinem Tode die Rückkehr dieser Prinzen das Ergeb-nifs oder die Ursache eines Bürgerkrieges gewordenwäre, hätte dann nicht das Ausland denselben dazubenutzt, mein in Pohlen, Deutschland, Italien aufge-führtes Gebäude umzusturzen? Ware dagegen dieseRückkehr durch einen auswärtigen Krieg herbeygefiihrtworden, mnisten da nicht noch gefährlichere Folgendaraus erwachsen?

Frankreich’s Erniedrigung, und vorzüglich die ei-ner Million von Tupfern, die ihr Blut für das Vater-land vergossen hatten, blickte mir nach meinem Todeaus der Zukunft entgegen. Was lag mir für meinePerson daran, eine Dynastie zu haben? War nicht meinRuhm mein bleibendstes Erbstück ? War Alexander we-niger grofs , weil es ihm an Nachfolgern fehlte, unddas macedonische Reich nach ihm zerstückelt wurde?Frankreich’s Wohl war, was ich suchte, und wenn ichmich bey dieser Gelegenheit geirrt habe, so theiltedoch diesen Irrthum mit mir die ganze Nation, meinganzer Ministerrath.

Nachdem meine Ehescheidung beschlossen war,handelte es sich nunmehr darum, mich für eine russi-sche oder eine österreichische Prinzessin zu entschei-den. Der russische Hof hatte mir die GrofsfürstinKatharina, welche man lieber an den Fürsten vonOldenburg verheyrathen wollte, abgeschlagen; spät “'