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Hieraus liefs sich entnehmen, dafs die Oesterreicherunter Iteiner andern Bedingung unsere aufrichtigenVerbündeten werden würden, als wenn man sie vorerstfür ihre Verluste entschädigte; diefs aber war schwer.Die Russen dagegen hatten keine verlorene Provinz zubetrauern, und konnten durch Buvbehaltung gemein-schaftlicher Interessen mit uns viel gewinnen. Siehatten Flotten, Matrosen, Häfen; ihre Gränzen am Ca-spischen Meere und gegen die grofse Bucharey konn-ten uns die Strafse nach Ostindien eröffnen, unfldiefs war ein wesentlicher Punkt gegen England. EinBiindnifs mit Oesterreich gegen Rufsland nöthigte uns,bis an die Dwina vorzumarschiren, oder wenigstens,uns in Pohlen zu schlagen. Durch ein Bündnifs mitden Russen gegen die Oesterreicher würden dagegenunsere Schlachtfelder in das herrliche Donau-Thalund in das Herz der österreichischen Monarchie ver-legt. Diese vielen Gründe zogen mich auf die Seite desSt. Petersburger Kabinet’s. Von der andern Seite aber istder Seehandel den grofsen, adeligen Güterbesitzern undden Kaufleüten dieses Reiches zu unentbehrlich, alsdafs es um eines fremden Interesse’s willen seine Hä-fen auf lange verschliefsen könnte. Der russische Adel,ganz dem Soldatenstande ergeben, behauptete, der durchden Sieg aufgedrungene Tilsiter Vertrag sey gehässig,und ihm selbst schien er es um so mehr, als er den Lan-desprodukten, den Quellen aller Privatvermögen, denAusgang verstopfte: nicht Jedem ist es gegeben, umder zukünftigen Glückseligkeit seines Landes willenzwanzig Jahre zu leiden; auch war mir die Oppo-sition, die in Petersburg gegen mein Bündnifs obwal-tete, nicht unbekannt, und noch mehr gereizt wurde ichdurch die ungünstigen Gesinnungen, welche ein Theilder kaiserlichen Familie gegen mich an den Tag legte.