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mir nie Kinder geboren; wenn ich nun die Bande, diemich mit ihr vereinigten, aufloste, um andere anzu-knüpfen, war es da etwa nicht passend, dafs Frank-reich mich eine Heyrath schliefsen sah, wodurch dieganze Demarkationslinie zwischen den alten Dynastienund der meinigen auf einmal über den Haufen gewor-fen wurde? Entweder mufste ich gar keine Krone aufmein Haupt setzen, oder dafür sorgen, dafs sie fürimmer darauf blieb; Nichts aber konnte ihr festereDauer verschaffen, als eine Blutsverwandtschaft mitden edeln Geschlechtern der Habsburge oder der Ro-jnanof.
Liefs ich meine Dynastie mitten in Europa abge-sondert dastelien, so hatte ich uns dadurch zu einerArt von Ausschliefsung verdammt, oder uns die Ver-pflichtung auferlegt, sie vermöge des Sieges über alleJene, welche wir nicht Umstürzen würden, hoch zu er-heben. Es giebt nicht einen Staatsmann, der diesenEnlschlufs, wodurch weder mein Ruhm noch mein An-sehen gröfser, sondern nur befestigt wurde, mifsbil-ligen könnte.
Meine Heyrath wurde den 2 April zu Paris vollzo-gen. Die durch dieses grofse Ereignifs veranlafsten Festeverdunkelten auch die ausgezeichnetsten aus meinerfrühem Regierung; Frankreich erblickte in dieser Ver-bindung die Morgenröthe einer glücklichem Zukunftund des Friedens, nach welchem es seufzte! Das Ue-bergewicht, welches ich dadurch in Europa erlangte,war wohl geeignet, unsere Feinde zu entmuthigen, undAlles liefs glauben, ich hatte meinen Thron vor allenStürmen sicher gestellt, als die Vorsehung meinen höch-sten Wunsch erfüllte, und mir den 20 März igti ei-nen Sohn schenkte.
Das Festland war m.iig, und gewöhnte sich daran,Napoleon'* Leben. 3 ter Band. 23