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Dritter Band.
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mich regieren zu sehen. Es bewies mir dieses wenig-stens bey allen Gelegenheiten auf eine Weise, wo-durch der Feinste gleich mir getäuscht worden wäre»Die Achtung, die man vor dem Geblüte des HausesHabsburg hatte, legitimirte meine Regierung in denAugen der Herrscher, und bestätigte sie in den Augender verschiedenen, meinem Scepter unterworfenen Vol-ler. Meine Dynastie nahm ihren Rang in Europa ein,und ich schmeichelte mir, man würde dem Sohne, dendie Kaiserin so eben zur Welt gebracht hatte, nie mehrden Thron streitig machen.

Die Errichtung eines neuen Adels und meine Hey-rath waren die Ringe, wodurch die Revolution und dieFeinde ihrer Lehren Zusammenhängen: sie schien be-endigt; denn von nun an kehrten alle Verhältnisse,wenigstens die zwischen Frankreich und den übrigenStaaten, wieder in das gewöhnliche Geleise. Allein inden Augen der nach England geflüchteten Prinzen, derhunderttausend in ihren Interessen verletzten Familien,und der Tollköpfe aus der niedern Geistlichkeit war derStreit noch nicht entschieden. Wie mächtig die Ge-walt der Legitimität sey, beweist, dafs die Bourbonen,deren man in Europa gar nicht mehr erwähnte, mir ebenso viele Sorgen verursachten, als eine grofse Macht.Ich beklage die Staaten, die einen Prätendenten in denfeindlichen Reihen haben !

Den Frieden wünschte ich, weil ich einsah, wienöthig es sey, dafs das Kaiserthum von der englischenRegierung anerkannt, und dafs den Völkern einigeRuhe vergönnt werde; denn statt der Wohlthaten derRevolution sich zu erfreuen, hatten sie blofs bisherderen Verheerungen angesehen. Wir waren nicht mehr,wie zu Anfänge des Krieges, die Beschützer des grofsenHaufen’s, und um Europa an die Beschaffenheit mei-