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rend Joseph und Soult mit zwey oder drey andern Korpsauf dem linken Ufer vorgerückt wären. Der Augenblickschien um so günstiger hiezu, als die Engländer inden Morästen von Walchern eben erst 20,000 Mannverloren hatten, und sie bey der Beschränktheit derStreitkräfte, die sie noch auf das Festland schickenkonnten, durch diese unheilsvolle Expedition von derFortsetzung des Krieges auf demselben hätten abge-schreckt werden sollen.
In dieser Absicht verordnete ich dem Könige, seineStreitkräfte zwischen dem Tajo und der Guadiana zu-sammenzuziehen, und sich so bereit zu halten, umseine Operationen mit kommendem Frühjahre beginnenzu können. Soult, voll Verlangen, sich in seiner neuenStelle eines Majorgenerals auszuzeichnen, vielleicht auchaus Furcht, unter Massena’s Befehle gestellt zu werden,glaubte meinen Wünschen zuvorzukommen, wenn erden Feldzug durch die Unterwerfung Andalusien’s er-öffnete. Es fiel ihm nicht schwer, Joseph, dem mehrdaran lag, seine eigenen Provinzen zur Ordnung zu brin-gen, als die Engländer aus Portugal zu verjagen, dazuzu überreden. In der That liefs auch der entscheidendeSieg von Ocana mit mehr als blofser Wahrscheinlich-keit auf das Gelingen dieser Unternehmung schliefsen,und die Expedition auf Portugal mufste dann nur umso sicherer und leichter werden, wenn die spanischeSüd-Armee zersprengt war. Um diefs aber zu errei-chen, mufste man mit Blitzesschnelle über die Spanierherstürzten, vor ihnen oder mit ihnen zugleich auf dieInsel Leon und nach Cadix zu gelangen suchen, undsodann die siegreiche Armee nach Badajoz und Evorazurückführen. Wenn Soult und der König so verfahrenwären, so hätten sie meinen Plan nur noch vervoll-kommnet ; allein sie thaten diefs nicht, versäumten