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Dritter Band.
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wurden nicht bestätigt; man protestirte gegen die ka-nonische Einsetzung. Auf solche Weise war ich in ei-nen Krieg neuer Art verwickelt, und ich setzte, ummir bey demselben an die Hand zu gehen, einen geist-lichen Rath aus den würdigsten Prälaten zusammen,unter denen der Kardinal Maury und der Bischoff vonNantes oben an standen.

Da der Papst auf der Verwerfung der kanonischenEinsetzung beharrte, so mufste ich für die erledig-ten Bischolf-Stühle vermittelst geistlicher Administra-toren, unter dem Namen von Kapitular-Bisehüffen, sor-gen. Pius VII. schleuderte mehrere Breve’s hinaus,durch die er ihnen die Amtsverrichtung untersagte, undernannte an ihrer Stelle apostolische Vicarien. Einsolcher Gewaltstreich, durch den eine Macht, höherals die meinige, in meinem Reiche aufgestellt wurde,mufste mich erzürnen; die Kardinale, auf deren An-sliften er geschehen war, wurden, so wie der PaterFontana, eines der Mitglieder meines Käthes, nachVincennes gebracht.

Dieses Schisma konnte nicht lange dauern. Umdemselben ein Ende zu Aachen, berief ich zu Anfangdes J hres igit die Bischöffe Frankreichs zu einemConcilium zusammen; scheinbare Veranlassung hiezugab die Bestellung der kanonischen Einsetzungen, ei-gentlich aber wollte ich eine, der päpstlichen über-legene, geistliche Macht begründen, und so die einedurch die andere im Gleichgewicht erhalten. Meinneuer geistlicher Rath, die Nothwendigkeit einer An-näherung an den Papst erkennend„ schickte eine feyer-liehe Deputation an denselben nach Savona ab, umihn um sein Wohlwollen zu bitten, und ihm eine An-näherung vorzuschlagen. Der Papst, der nun seinertreulosen Rathgeber entledigt, und seinen eigenen mau-,