schenfreundlichen Gesinnungen allein überlassen war,sagte die Einsetzung zu, und genehmigte das Conci-lium. Es trat den qlen July 18 r I zusammen. Die Bi-schüfFe wollten mich nicht verstehen, und wiesen dieMacht, auf welche sie sich so oft eifersüchtig bezeugthatten, von sich. Sie erklärten sich für inkompetent.Ich sah mich genüthigt, das Concilinm im Augenblicke| aufzulösen, um mir nicht den Schein der Nachgiebig-| heit zuzuziehen. Ich setzte ein anderes zusammen, dasblols -über die kanonische Einsetzung zu entscheidenhatte; hiezu entschlofs es sich. Der Papst sanctio.nirte dessen Beschlüsse, und sandte mir Versöhnungs-| Schreiben zu. Allein der üble Eindruck war nun einmal; da. Der Eifer der Frömmlinge fieng auf’s Neue Feuer;| eine kleine Kirchen - Gesellschaft war, nachdem der' Papst in meine Krönung gewilligt hatte, mitten imHerzen Frankreich’s zusammengetreten, und hatte sich,indem sie die Machtvollkommenheit des Papstes be-stritt, über denselben gesetzt; nun aber, wo sie ihnfür ihre ehrgeizigen Absichten benützen zu können. hoffte, schlofs sie sich wieder an denselben an. Auf’sNeue schwang sie aber die Banner der Opposition, alser meinem Einflüsse nachzugeben schien. So hattedemnach Frankreich im ig Jahrhundert auch seine Fa-natiker. Wenn die apostolische Junta Spanien’s in Er-staunen gesetzt hat, was soll man zu dieser älterenkatholischen Sekte mitten unter der aufgeklärte-sten Nation sagen ?
j Auch die Jesuiten erwachten auf ihre Stimme;
überall war unruhige Bewegung: es bestand gegen michein heimliches, aber thätiges und mächtiges Treiben.So viele Mühe ich mir auch gegeben habe, es zu ver-hindern, so war es den Frömmlern dennoch gelungen,mit Savona zu kommuuiciren und Instruktionen von