Band 
Erster Band.
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nicht sagen, daß er schuldbewußt war: aber er mußtewissen, welch schwere Verschuldung ihm dieser beimaß.In diesem Augenblicke sah man ihn von einem Fieber-schauer ergriffen, der ihm in wenigen Tagen den Todgab. Die Elemente die er hatte zusammenhalten wol-len, gingen auf immer auseinander; er fühlte sich vonbeiden Seiten her von ihrer Feindseligkeit betroffen; dieVernichtung der Politik, wie er sie befolgt, machte sei-nem Dasein ein Ende.

Nicht mehr so ganz an den Kaiser gebunden, durfteFriedrich Wilhelm den Schweden einen Schritt näher tre-ten. Es kostete ihm noch eine schwere und langwierigeUnterhandlung, aber er bewirkte doch, daß sie endlich diemärkischen Ortschaften räumten die sie noch inne hatten;auch die Hessen wichen aus dem westlichen Eleve und erkonnte wieder freier Athem holen. Hierauf war ihm mög-lich, worauf alles ankam, und wozu man ihm fast dasRecht bestreiten wollte, eine kleine bewaffnete Macht auf-zustellen, die ihm in der Mitte der um ihn her fluchen-den Heer'eszüge eine gewisse Sicherheit und ein eignesAnsehen verlieh. Er bedurfte ihrer für die Friedensun-terhandlungen, die indeß begannen, aber bei jedem Schrittvon Kricgsthaten unterbrochen, und am meisten durchKriegsgefahren gefördert wurden.

über Sie zu beben anfingen. — Schreiben der Geh. Räthe 14 März1641 bei Cosmar: Schwarzenberg. Beilagen 54. Der Churfürstwar bis an sein Lebensende überzeugt, daß ihm der Gras nach demLeben gestanden. Er hat davon noch 1683 dem englischen Gesandtengesprochen.