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Erster Band.
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das allgemeine Wohl sonst nicht habe gedeihen können;die Sache ist: diese alte Verfassung bestand schon nichtniehr: sie beruhte auf der Einwirkung des Königs vonPolen, welche durch den Vertrag von Wclau und denSchwur von Bromberg aufgehoben worden. — Die Fragebetraf vielmehr die Errichtung einer neuen Verfassung aufden Trümmern der alten.

Und da suchten nun die Stände den Rückhalt, densie am König verloren, durch neue Bedingungen, die siedem Churfürsten auflegen wollten, zu ersetzen. Fast wiejene Aragoncscn, und die Ungarn nach der Handfeste desKönig Andreas, waren sie der Meinung, er solle sie regie-ren, so lange er diese Bedingungen halte, aber nicht, wennnicht. Sie forderten: vor jedem Landtag solle die Ver-waltung untersucht werden; wenn sich finde, daß ihrePrivilegien verletzt worden, so wollten sie ihres Eides ent-bunden sein.

Friedrich Wilhelm hatte keinen Begriff von einer Re-gierung dieser Art. Er schlug den Ständen eine Ver-fassung vor, bei der er ihnen sehr bedeutende Rechte, un-ter andren Mitaufsicht auf die Steuern bewilligte; aberdabei blieb er immer', daß er die Macht behalten müsse

1 . »Und weiß man Wohl, daß sie sich Dinge gegen meine Vor-fahren angemaßt und vorgenommen, welche in ihren Freiheiten nichtffisiAn sein; daß ich alles gern klärlich gesetzt haben will ist dieUrsach, daß ich meinen Kindern keine Schwierigkeiten nach meinem-rode verlassen möchte.» Hinterließe er unmündige Kinder, so wür-ss? denen nicht huldigen wollen. Schreiben an Schwerin 1bl>2.

Febr. —