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So gering diese Summe auch scheinen mag, so drückendwar sie doch damals; sie ward es doppelt durch die Formihrer Beitreibung in dem erschöpften Lande.
Einen überaus betrübenden Eindruck macht eine Ta-belle aus dem siebzehnten Jahrhundert, in der die Häuser-zahl welche die märkischen Städte bei guter alter Zeitgehabt, mit der zusammengestellt wird, die sich nach denStürmen des dreißigjährigen Krieges noch fand. Invielen waren die Hälfte, in andern zwei Drittheile, ineinigen fünf Sechstheile der Häuser zu Grunde gegan-gen. Berlin hatte keine Vorstädte mehr und innerhalb sei-ner Wälle wenigstens ein Viertheil der Häuser weniger;es zählte nur 300 Bürger.
Und diese Städte nun wurden von der Contributionbetroffen, die auf die bürgerlichen Grundstücke, besondersauf die Häuser gelegt ward. Die Auflage war nichtallein drückend, sondern sie hinderte jede Verbesserung.Wer sollte sich anbauen bei noch mangelndem Erwerb, mitder Gewißheit, daß ihn eine Steuer dieser Art treffenwerde. Unaufhörlich sah man den Crecutivnswagcn mitden den Säumigen abgepfändeten Habseligkeitcn durch dieStraßen fahren.
Als sich die Deputirten der Landstände im Januar1667 wieder versammelten, stellte sich heraus, daß maneinem völligen Ruin entgegengehe, wenn man hierin kei-nen Einhalt thue. Der Churfürst kann nicht genug aus-drücken, mit wie jammervollen Wehklagen er täglich und