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stündlich überlaufen werde.' Allein, fügt er hinzu, nach-lassen könne er von seiner Forderung nichts; glücklich ge-nug, wenn er nur nicht mehr verlangen müsse; er sehe kei-nen Ausweg, als es mit einer andern Steuer zu versuchen.
Schon öfters hatte er dies angekündigt, und nachdem Muster der vereinigten Niederlande eine Verbrauchs-steuer in Vorschlag gebracht; auch war wohl ein und derandere Versuch, eine solche einzurichten, gemacht worden,jedoch nur in sehr beschränktem Sinn und Umfang, unddaher ohne durchgreifenden Nutzen; jetzt aber erneuerteder Fürst den Vorschlag auf das ernstlichste. Sein Ge-sichtspunkt war, daß die Grundstücke der ihnen unerträg-lich fallenden Bürden erledigt, und dagegen jeder Ein-wohner, gleichviel ob er ein Haus besitze oder nicht, denSchutz den er genieße durch einen Beitrag zu den allge-meinen Lasten vergüten solle.
Es gelang ihm jedoch auch diesmal nicht, bei dem Adeldes Landes durchzudringcn.
Die erste Entschuldigung der Deputirten, daß sie übereine Sache nicht berathschlagen könnten, über die sie nichtinstruirt seien, da derselben in dem Einbcrufungsschreibenkeine Erwähnung geschehen, erwiederte er mit der An-weisung, in ihre Kreise zurückzukehren, und sich die man-
1. »Winseln und jämmerlichen Klagdcn»: Proposition vom26 Jan. 1667. Eine Klage der Frankfurter beschwert sich z. B. überdie 1150 Thlr. monatliche Contributivn die ihnen anfliegen, mancherzahle 20 bis 30 Thlr.; man lasse seine» Kindern nichts als baufäl-lige beschwerte Häuser und eine unsägliche Menge eingelöster Con-tributionszettel.