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Erster Band.
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gclndcn Jnstructioncn einzuholen.' Aber die Berathun-gen, die hierauf in den Kreisen gepflogen wurden, hattenauch diesmal lein günstiges Ergebniß. Prälaten, Gra-fen und Ritterschaft von dicsseit und jenseit der Oderund der Elbe bestärken sich bei ihren Zusammenkünftennur in ihrem Widerwillen gegen die Neuerung. Als dieDcputirtcn zurückkamen brachten sie die Erklärung mit,daß die allgemeine Einführung einer solchen Steuer demAdel unthunlich scheine, der alsdann von seinen Vorrech-ten nichts als den bloßen Namen übrig behalten werde.

Sie erinnerten an die Verdienste, welche sie sich um dasFürstcnthum und dessen Macht erworben; der Churfürst,meinten sie, werde einen Stand, aus dem ihm so viel hoheMinister und tapfere Generale entsprungen, nicht den Bür-gern und Bauern gleich machen; eben darin bestehe derRuhm seiner Regierung, daß er alte Rechte zu schonen wisse.

Dagegen waren die Städte, von denen die Mehrzahlschon immer auf Seiten deS Churfürsten gewesen, jetztsämmtlich für seinen Vorschlag. Wo die Magistrate zö-

1 6 Februar 1687 an die Altmärkische und Priegnitzische —

Mittelukcrmärkische und Ruppinsche — Neumärkische Ritterschaft undStädte. Die Altmärkischeu und Priegnitzischcn Städte waren aus

Seiten des Adels. . ^ ^r

2. In wz.1 kt s->ßk>. Sie behaupten die Ritterschaft sei Nicht soerimirt wie es scheine; sie muffe den Bauern Remissionen zugeste-hen, sonst würden diese nicht auf ihrer Hufe bleiben; was von ihneneinkomme, gehe meistens zur Erbauung der Häuser, Beschaffung desnöthigen Viehes wieder auf; zuweilen habe man schon die Ritterhofeselbst bowgt, sie müssen den Roßdienst prästircn; kau», können siesich erhalten und ihre Kinder in adligen Tugenden und guten Kün-sten ausziehen. 24 März 1667.